Anzeige, 18+. Die Prozentangabe stammt aus der Werbung des Betreibers vom 27.10.2026. Ob Tischspiele überhaupt zum Umsatz zählen, ist eine der Bedingungen, die nur beim Anbieter vollständig stehen. Eine deutsche Erlaubnis besitzt er nicht. Glücksspiel kann abhängig machen.
Roulette mit Echtgeld wird im deutschen Recht anders behandelt als ein Automatenspiel, und daraus folgen zwei Dinge, die immer wieder verwechselt werden. Erstens gelten die bekannten Vorgaben aus § 22a — ein Euro Einsatz, fünf Sekunden, kein Autoplay, kein Jackpot — für virtuelle Automatenspiele und nicht für einen Tisch. Zweitens erteilen die Länder die Erlaubnis für Online-Casinospiele selbst, weshalb die Verfügbarkeit von Bundesland zu Bundesland abweichen kann.
Zwei Spielformen, zwei Regelungen
Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 behandelt nicht alles, was in einem Online-Angebot erscheint, über einen Kamm. Virtuelle Automatenspiele haben ihre eigene Vorschrift, nämlich § 22a, und diese Vorschrift ist detailliert bis hinunter zur Länge eines Spiels. Online-Casinospiele — dazu gehören Roulette und die übrigen Tischspiele — sind an anderer Stelle geregelt, und zwar mit einer entscheidenden Besonderheit: die Erlaubnis dafür erteilen die Länder.
Genau hier entsteht das häufigste Missverständnis. Wer die Vorgaben für Automatenspiele kennt, überträgt sie unwillkürlich auf jeden Bildschirm, auf dem um Geld gespielt wird. Tatsächlich stehen der Höchsteinsatz von einem Euro, die Mindestdauer eines Spiels, das Verbot der Automatik und das Jackpotverbot ausdrücklich im Abschnitt über virtuelle Automatenspiele. Für einen Roulettetisch lassen sie sich daraus nicht herleiten.
Umgekehrt wäre es falsch, aus dieser Abgrenzung einen regelfreien Raum zu lesen. Online-Casinospiele sind erlaubnispflichtig, und ohne Erlaubnis liegt unerlaubtes Glücksspiel vor — mit der bekannten Folge, dass die Teilnahme daran nach § 285 StGB strafbar ist. Was sich unterscheidet, ist der Weg zur Erlaubnis und der Inhalt der jeweiligen Auflagen, nicht die Frage, ob es eine Erlaubnis braucht.
Für Sie folgt daraus eine klare Reihenfolge. Zuerst klären, welche Spielform vor Ihnen liegt. Dann klären, wer das Angebot betreibt und ob für die betreffende Spielform eine Erlaubnis besteht. Erst danach lohnt es sich, über Einsätze, Tischgrenzen oder Bedienung zu sprechen. Den Prüfweg dazu beschreibt die Seite zur Anbieterprüfung Schritt für Schritt.
Warum die Zuständigkeit der Länder spürbar wird
Am Tableau wird gesetzt, nicht an einer Walze — schon der Aufbau unterscheidet die Spielformen.
Dass die Länder über Online-Casinospiele entscheiden, ist keine verwaltungstechnische Fußnote, sondern am Bildschirm bemerkbar. Es führt dazu, dass die Verfügbarkeit solcher Spiele regional unterschiedlich ausfallen kann. Welche Angebote in welchem Bundesland zugänglich sind, lässt sich nicht pauschal sagen und wird auf dieser Seite deshalb auch nicht behauptet — eine Liste von Ländern oder Anbietern finden Sie hier nicht, weil jede solche Liste eine Momentaufnahme wäre, die niemand von außen zuverlässig pflegen kann.
Was Sie stattdessen tun können, ist die Beobachtung richtig zu deuten. Fehlt in einem Angebot der Tischbereich, während Automatenspiele vorhanden sind, muss das kein Mangel sein: es kann an der Erlaubnislage für diese Spielform liegen. Taucht ein Tischbereich auf, nachdem Sie sich angemeldet und Ihren Wohnort angegeben haben, ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Zugangssteuerung.
Daraus ergeben sich zwei nützliche Hinweise für den Alltag. Erstens: Angaben zum Wohnsitz sind in diesem Bereich keine Formalie, sondern Teil der Prüfung; falsche Angaben entziehen dem Angebot die Grundlage und Ihnen jeden Anspruch. Zweitens: Erfahrungsberichte aus einem anderen Bundesland taugen nicht als Beschreibung Ihrer Lage, weil sie eine andere Erlaubnissituation beschreiben können.
Noch ein Wort zur Begriffsverwirrung, die in Werbetexten entsteht. Taucht die Formulierung „Live-Casino“ auf, ist damit meist ein übertragener Tisch mit einer Person am Rad gemeint. Auch das ist ein Online-Casinospiel und kein Automatenspiel, mit derselben Folge für die Zuständigkeit. Die Übertragung in Bildform ändert die Einordnung nicht.
Automat oder Tisch: woran Sie es erkennen
Die Abgrenzung entscheidet darüber, welche Vorgaben Sie erwarten dürfen. Erkennbar ist sie am Aufbau des Spiels und nicht an seinem Thema — ein Punkt, der in der Praxis ständig schiefgeht, weil Grafiken frei wählbar sind.
Ein Automatenspiel arbeitet mit Walzen oder Feldern, die sich mit Symbolen füllen, mit festgelegten Gewinnlinien und einem Gewinnplan, der Symbolkombinationen bewertet. Gesetzt wird ein Betrag für den Durchgang als Ganzes.
Ein Tischspiel arbeitet mit einem Tableau, auf dem Sie zwischen mehreren Wettmöglichkeiten wählen und auch mehrere gleichzeitig belegen können. Der Gewinn richtet sich nach der Art der gewählten Wette.
Der entscheidende Prüfsatz lautet daher: Entscheidend ist, wie gesetzt wird, nicht was abgebildet ist. Ein Spiel mit Walzen und Symbolreihen bleibt ein Automatenspiel, auch wenn ein Rad, grüne Filzoptik und Spielmarken darauf zu sehen sind. Umgekehrt wird aus einem Tisch kein Automat, weil die Oberfläche bunt gestaltet ist.
Es gibt Mischformen, und sie verdienen Aufmerksamkeit. Manche Spiele zeigen ein Rad, verteilen aber Gewinne nach einem Plan von Symbolkombinationen; andere nennen sich nach einem Tischspiel und laufen in Walzenform ab. Im Zweifel hilft der Blick in die Spielregeln, die zugänglich und verständlich sein müssen, und in die Rubrik, unter der das Angebot das Spiel selbst einordnet.
Diese Unterscheidung ist auch deshalb wichtig, weil sie bestimmt, welche Merkmale als Ausschlussgrund taugen. Eine Automatikfunktion in einem Automatenspiel widerspricht Abs. 4 — bei einem Tisch lässt sich derselbe Schluss nicht ziehen. Wie die Abgrenzung in der Praxis schiefgeht, nimmt die Seite zu den Irrtümern an einzelnen Fällen auseinander.
Echtgeld und Demomodus: der Unterschied ist größer als gedacht
Zwei Spielformen, zwei Wege zur Erlaubnis.
Fast jedes Tischspiel lässt sich mit Übungsguthaben starten. Das ist nützlich, führt aber regelmäßig zu falschen Erwartungen, weil zwei Dinge gleich aussehen und doch verschieden sind.
Im Übungsmodus bewegt sich kein Geld. Es gibt keine Einzahlung, keinen Auszahlungsanspruch und keinen Verlust, folglich auch keine Berührung mit dem monatlichen Einzahlungslimit. Was Sie dort gewinnen, ist eine Zahl auf dem Bildschirm und kein Vermögen. Für das Erlernen des Tableaus, der Reihenfolge der Ansagen und der Bedienung am Telefon ist dieser Modus ausgezeichnet geeignet.
Was der Übungsmodus dagegen nicht leistet: Er sagt nichts über die Bedingungen des Echtgeldbetriebs. Tischgrenzen, Mindestbeträge und die Behandlung einfacher Chancen bei einer Null gehören zu den Spielregeln des echten Angebots und sind dort nachzulesen, nicht aus dem Übungsmodus abzuleiten. Und er sagt vor allem nichts über die Erlaubnislage: ein Übungsspiel auf einer Seite ohne Erlaubnis bleibt ein Angebot ohne Erlaubnis.
Eine psychologische Seite gehört dazu, auch wenn sie unbequem ist. Eine längere Glückssträhne mit Spielmarken ohne Wert verschiebt die Einschätzung dessen, was im Echtgeldbetrieb zu erwarten ist. Der Übungsmodus ist deshalb ein gutes Lernmittel und ein schlechter Ratgeber für die Höhe des ersten Einsatzes.
Praktisch empfiehlt sich eine schlichte Trennung. Üben Sie im Demomodus die Bedienung, bis Sie Wetten ohne Nachdenken platzieren können. Lesen Sie danach die Spielregeln des Echtgeldangebots und die Angaben zum Gewinnplan. Erst dann stellt sich die Frage nach einem Einsatz — und davor die Frage nach dem Monatslimit, das Sie vor der ersten Einzahlung selbst festlegen können.
Wie ein Roulettetisch rechnet, ohne Zahlenzauberei
Roulette ist ein Spiel mit klaren Regeln und einer unbestechlichen Eigenschaft: der Gewinnplan zahlt für einen Treffer weniger, als es Möglichkeiten gibt. Diesen Zusammenhang kann man an jedem Tisch selbst nachrechnen, und er erklärt mehr als jede Strategieerzählung.
Nehmen Sie die Wette auf eine einzelne Zahl. Auf dem Rad befindet sich jedes Feld genau einmal, Ihre Zahl also auch. Vergleichen Sie nun zwei Angaben: die Anzahl der Felder auf dem Rad und den Faktor, den der Gewinnplan für den Treffer auf eine Zahl vorsieht. Die Differenz zwischen beiden ist der strukturelle Vorteil des Hauses. Sie wird nicht dadurch kleiner, dass Sie länger spielen — im Gegenteil, über viele Durchgänge tritt sie deutlicher hervor.
Dasselbe gilt für die einfachen Chancen, also die Wetten auf Rot oder Schwarz, auf Gerade oder Ungerade, auf die hohe oder niedrige Hälfte. Sie fühlen sich wie eine Wette auf Kopf oder Zahl an, sind es aber nicht, weil mindestens ein Feld auf dem Rad zu keiner dieser Gruppen gehört. Wie dieses Feld behandelt wird, steht in den Spielregeln des jeweiligen Angebots und kann sich zwischen zwei Tischen unterscheiden.
Deshalb finden Sie hier keine Prozentwerte für konkrete Spiele. Die maßgeblichen Angaben gehören in das Spiel: Spielregeln und Gewinnplan müssen zugänglich und verständlich sein. Wer sie liest und selbst nachrechnet, ist besser dran als jemand, der eine fremde Tabelle zitiert, die möglicherweise eine andere Fassung des Spiels beschreibt.
Zwei Zahlen sollten Sie dagegen immer kennen, bevor Sie beginnen: die Untergrenze und die Obergrenze des Tisches. Sie stehen am Tisch selbst und entscheiden darüber, welche Spielweise überhaupt möglich ist — insbesondere, ob eine Verdopplungsreihe nach wenigen Schritten an der Decke anstößt.
Systeme, Tischgrenzen und das Monatslimit
Im Übungsmodus bewegt sich kein Geld, und es entsteht kein Anspruch.
Kein Thema dieses Spiels ist so dicht mit Erzählungen belegt wie die Frage nach einem System. Das bekannteste verlangt, nach jedem Verlust den Einsatz zu verdoppeln, bis ein Treffer die Reihe ausgleicht. Auf dem Papier geht die Rechnung auf; in der Praxis scheitert sie an drei festen Größen, und keine davon lässt sich verhandeln.
Die Tischobergrenze. Eine Verdopplungsreihe wächst erschreckend schnell. Nach wenigen Schritten erreicht sie die Obergrenze des Tisches, und danach ist die Reihe nicht mehr fortsetzbar — der Ausgleich bleibt aus, der aufgelaufene Verlust besteht.
Das verfügbare Guthaben. Noch vor der Tischgrenze endet oft das Konto. Jeder weitere Schritt verlangt mehr als die Summe aller vorangegangenen Einsätze, und diese Reihe wächst schneller als jede Vorstellung davon.
Das monatliche Einzahlungslimit. Nach § 6c sind im Regelfall tausend Euro je Monat vorgesehen, gerechnet über sämtliche Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen. Mehr ist allein im Einzelfall vorgesehen und erst, wenn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit geprüft worden ist. Eine Reihe, die nach weiteren Einzahlungen verlangt, läuft also in eine Grenze, die nicht beim Anbieter liegt, sondern beim Spieler selbst.
Dass dieses Limit kein Papiertiger ist, zeigt eine Entscheidung aus dem Zivilrecht. Unter dem Aktenzeichen 34 O 1733/24 entschied das Landgericht Memmingen am 03.07.2025 auf Schadensersatz, weil das anbieterübergreifende Monatslimit von tausend Euro nicht sichergestellt war und dem Spieler übermäßige Verluste entstanden. Rechtskräftig ist das noch nicht; die Berufung ist beim Oberlandesgericht München anhängig.
Hinzu kommt die Erfahrung aus Verfahren gegen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis: Gerichte haben Spielern Verluste mehrfach zugesprochen, weil ein solcher Vertrag unwirksam sein kann. Die Entscheidungen fallen unterschiedlich aus, einige Fragen sind beim Bundesgerichtshof noch nicht geklärt. Als Plan taugt das nicht, als Hinweis auf die Rechtslage schon.
Geld, Konto und Sperre beim Tischspiel
In der Kasse unterscheidet sich ein Tischspiel kaum von einem Automatenspiel, denn beide hängen am selben Konto. Das monatliche Limit wirkt über alle Anbieter mit Erlaubnis hinweg und nicht je Spielform; wer einen Teil davon am Tisch einsetzt, hat ihn an anderer Stelle nicht mehr zur Verfügung.
Ebenso gilt die Sperrdatei für beide Spielformen. Geführt wird OASIS beim Regierungspräsidium Darmstadt, und bei einem angebundenen Anbieter wirkt ein Eintrag unabhängig davon, ob Sie an einen Tisch oder an ein Automatenspiel möchten. Für eine Löschung braucht es einen Antrag; wirksam werden kann sie erst nach drei Monaten. Mit dem Aufsichtssystem LUGAS, das Limits und Aktivitäten verwaltet, hat diese Datei nichts zu tun.
Zum Zahlungsweg gilt derselbe Zusammenhang wie überall in diesem Feld: Am unerlaubten Glücksspiel darf der Zahlungsverkehr nicht mitwirken. Scheitert eine Einzahlung regelmäßig oder fehlen gängige Zahlarten vollständig, ist das eher ein Hinweis auf die Rechtslage als auf ein technisches Problem beim Bezahlen.
Eine Besonderheit beim Tisch sollte man kennen, weil sie beim Automatenspiel so nicht auftritt: An einem übertragenen Tisch spielen mehrere Personen gleichzeitig, und die Einsatzzeit ist dadurch vorgegeben. Wer sich erst während der Ansage entscheidet, setzt unter Zeitdruck. Für die Höhe des Einsatzes ist das eine schlechte Voraussetzung, und es ist ein guter Grund, die Bedienung vorher im Übungsmodus zu lernen.
Was diese Seite nicht beantwortet
Drei Fragen bleiben hier bewusst offen, und es ist redlicher, das zu sagen, als etwas Plausibles einzusetzen.
Welche Anbieter in Ihrem Bundesland Tischspiele anbieten dürfen. Diese Auskunft gehört in das Verzeichnis der erlaubten Anbieter und in die Erlaubnis selbst, nicht in einen Ratgebertext. Dort steht auch, für welche Glücksspielart eine Gesellschaft geführt wird.
Welche Quote ein bestimmter Tisch ausweist. Diese Angabe gehört in das Spiel. Sie aus einer fremden Quelle zu übernehmen würde bedeuten, möglicherweise eine andere Fassung zu beschreiben.
Wie sich die Vorgaben weiterentwickeln. Der Vertrag von 2021 steht in seiner ersten Evaluierung; was daraus folgt, ist unbekannt, und eine Prognose hat hier keinen Platz.
Was bleibt, ist die Grundunterscheidung, mit der diese Seite begonnen hat — und sie trägt weit. Automatenspiel heißt: Erlaubnis für jedes einzelne Spiel, ein Euro, fünf Sekunden, keine Automatik, kein Jackpot, kein Parallelspiel. Tischspiel heißt: eigene Regelung, Erlaubnis durch die Länder, Bedingungen aus den Spielregeln des konkreten Angebots. Wer diese beiden Spalten nicht vermischt, deutet fast alles richtig, was am Bildschirm auffällt. Den größeren Rahmen dazu finden Sie auf der Startseite, die Herkunft der Grenzen am Tisch unter Einsatzgrenzen.
Und der Hinweis, der zu jeder Seite über Echtgeld gehört: Mitspielen darf nur, wer achtzehn Jahre alt ist, und ein Spiel um Geld kann abhängig machen. Telefonisch hilft die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weiter, gebührenfrei erreichbar über 0800 1 37 27 00, ohne dass ein Name genannt werden muss. Weitere Hinweise stehen unter verantwortungsvolles Spielen.
Redaktionell belegt · Stand 27.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Fragen zum Tisch
Gilt beim Online-Roulette die Einsatzgrenze von einem Euro?
Diese Grenze steht in der Vorschrift über virtuelle Automatenspiele und lässt sich für einen Tisch daraus nicht herleiten. Was an einem konkreten Tisch gilt, steht in dessen Spielregeln und an der Anzeige der Tischgrenzen.
Warum fehlt Roulette in manchen Angeboten?
Online-Casinospiele unterliegen einer eigenen Regelung, und die Erlaubnis dafür erteilen die Länder. Daher kann die Verfügbarkeit regional abweichen, ohne dass dem Angebot etwas fehlt.
Ist Roulette mit Echtgeld in Deutschland erlaubt?
Es ist erlaubnispflichtig. Ob ein bestimmtes Angebot über die nötige Erlaubnis verfügt, klären Sie über die Gesellschaft aus der Anbieterkennzeichnung und das Verzeichnis der erlaubten Anbieter.
Worin unterscheidet sich der Demomodus vom Echtgeldspiel?
Im Übungsmodus fließt kein Geld, es entsteht kein Anspruch und kein Verlust. Über Tischgrenzen, Mindestbeträge und die Bedingungen des echten Angebots sagt er nichts aus.
Wie erkenne ich, ob ein Spiel ein Automat oder ein Tisch ist?
Am Aufbau, nicht am Bild. Walzen mit Symbolreihen und Gewinnlinien bedeuten ein Automatenspiel; ein Tableau mit mehreren wählbaren Wetten bedeutet ein Tischspiel, auch wenn die Grafik anderes nahelegt.
Funktioniert eine Verdopplungsstrategie?
Sie scheitert an drei festen Grenzen: der Obergrenze des Tisches, dem verfügbaren Guthaben und dem monatlichen Einzahlungslimit. Die Reihe wächst schneller, als diese Grenzen zulassen.
Zählt mein Monatslimit auch für Tischspiele?
Ja. Es wirkt über alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen und unterscheidet nicht zwischen den Spielformen. Was am Tisch eingesetzt wird, steht an anderer Stelle nicht mehr zur Verfügung.
Wirkt eine Selbstsperre auch am Roulettetisch?
Bei einem angebundenen Anbieter ja, denn der Eintrag gilt für das Konto und nicht für eine einzelne Spielform. Für eine Löschung ist ein Antrag nötig, und sie kann erst nach Ablauf von drei Monaten wirken.
Ist ein übertragener Tisch mit Person am Rad etwas anderes?
Für die Einordnung nicht. Auch ein solches Angebot ist ein Online-Casinospiel und kein Automatenspiel. Die Bildübertragung ändert weder die Zuständigkeit noch die Erlaubnispflicht.
Wo finde ich die Auszahlungsquote eines Tisches?
Im Spiel selbst: Spielregeln und Gewinnplan müssen zugänglich und verständlich sein. Angaben aus fremden Übersichten können eine andere Fassung des Spiels beschreiben und sind daher kein Ersatz.